Home Home


Sie sind hier: Home > Termine > 2005 > Vogesen 2005

HomeDer VereinDisziplinenAktuelles
Termine
JugendFotoalbum Downloads Links

7 Tage 7 Bäche, 4. Teil 2005:
Vogesen und Jura im Januar

Samstag früh fuhren wir, Stefan, Hermann von den Ketschern (alter Paddeladel) und Bernd vom GOC gemeinsam Richtung Strassburg und dann weiter in die Vogesen in die Gegend der Moselquelle. Auf dem Weg dorthin nahmen wir die Bruche mit. Gepaddelt wurde von La Claquette. Bei sonnigem Wetter und wenig Wasser wurde „technisch“ gepaddelt, das heißt mit möglichst wenig Grundberührung um die Steine herumkurbeln und die Kleinflusshindernisse beachten. Fotos konnten wir keine machen, da der Fluss nach Osten fließt und wir zum knipsen ständig Gegenlicht hatten. Da Moni diesmal nicht dabei war, haben wir eins von unseren zwei Autos immer am Ausstieg platziert. Vorteil ist, wenn man unbekannte Gewässer paddelt und den Ausstieg am abgestellten Auto erkennt, Nachteil, dass man ordentlich Kilometer auf den Tacho bekommt. Nach flotter Fahrt bei ordentlichem Gefälle und den obligatorischen Kleinflusshindernissen und den ebenso obligatorischen Wehren kamen wir bald in Lutzelhouse an, wo Stefans WoMo stand. Trockenlegen, Boote verladen und den Nachtstandort finden. In Sapois fanden wir einen Einstieg und einen Standplatz für die Nacht.
Am nächsten Morgen stellten wir Stefans WoMo nach St. Etienne ab, und fuhren mit meinem Bus wieder an den Einstieg. Wieder „technisch“ fahren. Nur diesmal nach Westen, also gibt's ein oder zwei Fotos. Wieder alle Kleinflusshindernisse. Nach drei Kilometern mündet der Bouchot in die Moselotte, diese nach 11 Kilometern in die Mosel. Nur noch wenige Paddelschläge und wir erreichten das Altwasser, an dem mein Bus stand. Trockenlegen... (same procedure as…). Unterhalb des Wasserfalles und des Kataraktes bei Km 25 stiegen wir ein. Der Flussführer beschreibt die Strecke so: „Schwallstrecken, WW II und einige Wehre, gut fahrbar... Bis Lure folgen 21 Wiesenwehre... Wir sind bei Km 40 raus. Bei Temperaturen von null bis fünf Grad sollte man nicht allzu lange Touren machen, man verbraucht sich schnell.
Am Folgetag sollte der obere Doubs gefahren werden. Morgens erst spät gestartet, dann Blitzeis, den Winterservice vorbei fahren lassen und warten, bis das Salz das Eis aufgetaut hat, dann am Schweizer Zoll – wer hat alles Ausweise dabei? Zur Einsetzstelle, Boote abladen und zur Aussetzstelle fahren. Dabei überraschte uns ein Schneeschauer, der die Weiterfahrt in Frage stellte. Zurück und Boote wieder aufladen und wieder nach Frankreich, an die Semouse fahren. Die Semouse rauf und wieder runter gefahren, keine vernünftige Ein- und Aussetzstelle gefunden, dafür jede Menge Mühlen, auch verfallene und einige Paddlerfallen (umgestürzte Bäume, die nicht umfahren werden können) Von La Chapelle les Luxeuil bis Briaucourt sind es auf dem Fluß 18 flockige Kilometer mit einem nicht unterfahrbarem Steg und einem nicht fahrbaren Wehr. Wieder an der Lanterne hinauf und dann der Breuchin bis nach Froideconche gefolgt. Nachtquartier gefunden.
Am nächsten Vormittag die Breuchin von St. Marie bis nach Froideconche. Flotte Strömung, unterbrochen von einigen Wehrstaus, ungezählte Schwallstrecken – eine Genussfahrt! Auf dem Weg Richtung Heimat sind wir noch an den Giessen gefahren. In der Nacht hatte es furchtbar gestürmt.
Am nächsten Morgen, als ich in Stefans WoMo zur Lagebesprechung kam, war ich nicht der einzigste, der sofort nach Hause wollte. Wir haben weder nach ein- noch nach Aussetzstellen geschaut, sondern sind sofort Richtung Heimat aufgebrochen.

Rainer Kress








   
  zum Seitenanfang Top
Home
Top
zum Seitenanfang
 

Kanu-Gesellschaft Neckarau e.V., Postfach 240 411, 68174 Mannheim
Telefon und Fax (Geschäftsstelle): (0621) 85 37 27
Webmaster   Impressum