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Die Ardèche, das Lieblingsziel der KGN-Wanderfahrer
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vielen Jahren zieht es die KGN'ler nach Südfrankreich
zu den Flüssen des Zentralmassivs. Das Tal der Ardèche
übt immer wieder einen besonderen Reiz aus. Egal, ob
man die Schlucht auf dem Fluß mit dem Kanu genießt
oder oben auf der schönen Höhenstraße, von
der aus sich ein herrliches Panorama bietet. Zahlreiche landschaftliche
und kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeiten machen den
Aufenthalt im südlichen Ardèche-Tal zum unvergessenen
Urlaubserlebnis: der prähistorische Zoo in Marzal, der
Höhlenzoo in La Forestière, prähistorische
und archäologische Stätten. |
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Bei Vallon Pont d'Arc beginnt der allerschönste Teil
der Schlucht. Mit ca. 30 km Länge durchschneidet sie
ein Tal mit 300 m hohen Felswänden, die verschiedene
Farben und Formen aufweisen. Mit dem Pont d'Arc formte die
Ardèche einen natürlichen felsigen Brückenbogen
von 66 Meter Spannweite.
Die Liebe zur Ardèche und anderen Flüssen
in Südfrankreich begann bei Fahrten mit dem Badischen-Kanu-Verband
Anfang der 70er Jahre. In den Sommerferien fuhren wir
nach Vallon Pont d'Arc und wohnten auf dem Gelände
von Plain Air, einer Organisation für Freiluftsportarten.
Das Freizeitprogramm im Camp wurde von französischen
Trainern zusammengestellt, wie z. B. Kanu- und Kajakfahren,
Höhlenforschen
und Bergsteigen in der ersten Ferienwoche. In der zweiten
Woche folgte dann die große Fahrt auf der Ardèche
mit Kanus, Verpflegung und Zelten stromabwärts
zur Rhòne bis nach Bucaire, ungefähr 30
km hinter Avignon.
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In
den Jahren danach folgten immer zweiwöchige Aufenthalte
über Pfingsten an der Ardèche. Zunächst
campten wir in Sauze. Mittlerweile verbringen wir "unseren"
Ardèche-Urlaub seit über 20 Jahren auf dem
Campingplatz Le Chauvieux in Salavas. Von dort aus befahren
wir alle Flüsse im Umkreis bis 80 km.
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Jeder
einzelne Fluß hat seinen Reiz: Da ist die Cèze
mit der einsamen, schönen Cevennen-Schlucht zwischen
Rochegude und Montclus. Nicht zu vergessen die "Cascades
du Sautadet", die einem die ganze Gewalt des Wassers
vor Augen führen.
Der Chassezac, den wir von Chambonas bis Casteljau befahren,
mit der Waldschlucht von Paiolive und den berühmten "Elefantenfüßen".
Am Mühlenwehr beenden wir unsere Paddeltour mit einem
kühlen Schluck auf einer schattigen Terrasse. |
Dann die Beaume, die wir von Joyeuse bis Labeaume befahren,
die sich durch ein unberührtes enges Felstal schlängelt.
Der Gard ist ebenfalls Bestandteil unseres Programmes. Die
Strecke beginnt bei der römischen Brücke St. Nikolaus hinter
Uzes und endet am Pont du Gard, einem 40 Meter hohen römischen
Viadukt zur Wasserver-sorgung der gallischen Hauptstadt
Nimes.
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Noch weiter entfernt ist der Tarn, den wir von St. Enemie bis
Pass de Souci paddeln. Wir machen Exkursionen nach Avignon,
Orange, Arles und andere Städte. Nicht zu vergessen sind die
Besuche in die verschiedensten Tropfsteinhöhlen. |
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Aber
das Beste ist immer die Kameradschaft unter den Kanuten. Abends
beim Grillen, beim Singen zur Gitarre oder Mundharmonika.
Damit der Hals nicht austrocknet, gibt es immer hervorragende
Rotweine aus Orgnac. Deshalb lieben wir die Ardèche,
ihre Menschen und ihre Landschaft und kommen immer wieder
gerne. |
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