|
   


|
| Wie
sieht ein Drachenboot aus? |
| Ein Drachenboot
nach Europa-Norm ist 12,49 Meter lang und an der breitesten Stelle
1,16 Meter breit. Hinzu kommen an der Spitze ein nach überlieferten
Motiven gefertigter Drachenkopf und am Heck ein stilisierter Drachenschwanz.
Daher also der Name Drachenboot. Das Boot muß mindestens 250
Kilogramm wiegen und ist heute meist aus Kunststoff - klassische
Boote wurden aus massivem Holz gefertigt und wogen bis zu einer
Tonne.
|
|

|

|
| Wettkampfregeln |
Die Wettkämpfe
werden in mehreren Booten gegeneinander in einem Rennen durchgeführt.
International übliche Wettkampfstrecken haben gerade Bahnen
von 250, 500 und 1000 Meter Länge. Die Bahnen sind meist durch
Bojen markiert. Spitzenmannschaften benötigen für die
250m knapp eine, für die 500m knapp zwei Minuten. Die Wettkämpfe
werden in der Damen-, der Herren- und in der "Mixed"-Klasse
ausgeschrieben. Für letztere sind mindestens acht Paddlerinnen
pro Mannschaft Pflicht.
Fortbewegt wird ein Drachenboot von 16-20 Paddlern mit Stechpaddeln,
die paarweise nebeneinander auf Bänken sitzen. |
| 
|
Im Bug des Bootes
befindet sich entgegen der Fahrtrichtung auf einem Podest sitzend
ein Trommler bzw. wegen des geringeren Gewichts meist eine Trommlerin,
der/die die Paddelfrequenz vorgibt, denn in dieser Sportart sind
nicht allein Kraft und Ausdauer ausschlaggebend sondern vor allem
auch Einheit, Harmonie und Teamgeist.
|
| Im Heck steht ein
Steuermann, der mit einem langen Steuerpaddel die Richtung des Bootes
bestimmt. Die Boote werden bei Wettkämpfen in der Regel vom
Veranstalter gestellt, Paddel sind meist individueller Besitz der
Paddler. |
|